19.09.2018, KVP Schweiz

Für einen umfassenden Lebensschutz

Dreimal Ja am 23. September 2018

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Die KVP empfiehlt, zu allen drei eidgenössischen Vorlagen vom 23. September 2018 ein Ja in die Urne zu legen. In konstanter Praxis setzt sich die Partei ein für den Lebensschutz von Beginn des menschlichen Lebens bis zu seinem Tod. Dazu gehören nach katholischer Soziallehre Kernaufgaben wie beispielsweise der Umwelt- und Klimaschutz, der Schutz der Gesundheit sowie eine leistungsfähige und nachhaltige Landwirtschaft mit familientauglichen KIein- und Mittelbetrieben. Alle drei Vorlagen entsprechen diesen Zielsetzungen.

Der Bundesbeschluss über die Velowege sowie die Fuss- und Wanderwege bringt mehr Sicherheit, öffnet weiter die Türen der sanften Mobilität, trägt zur Schonung der Umwelt bei und fördert die Gesundheit.

Die Volksinitiative „Für gesunde sowie umweltfreundliche Lebensmittel (Fair-Food-Initiative)“ will einen neuen Schub für die Herstellung von umwelt- und ressourcenschonenden Lebensmittel bringen, namentlich mit saisonalen Produkten aus der Region. Sie schützt die Schweiz vor dem Import von Produkten, welche diese Kriterien nicht erfüllen, eröffnet aber auch den Drittwelt- und Schwellenländern faire Importbedingungen.

Die Förderung der regionalen Landwirtschaft und ihrer lokalen Kreisläufe war immer schon ein Anliegen der KVP. Deshalb hat sie regelmässig ihre Skepsis gegenüber der gegenwärtigen destruktiven Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck gebracht und im Herbst 2017 den neuen Verfassungsartikel zur Ernährungssicherheit abgelehnt. Diese Skepsis nimmt auch die Volksinitiative „Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft und alle“ auf. Sie will die regionale Vermarktung fördern und den Markt vor Produkten schützen, welche den schweizerischen Standard nicht einhalten. Sie wird es ermöglichen, dass dem von der KVP immer wieder angemahnten Bauernsterben wirksam entgegengetreten werden kann, die Anzahl der in der Landwirtschaft tätigen Personen sich erhöht und keine gentechproduzierten Lebensmittel auf dem Tisch landen.

Beide Initiativen geben der Landwirtschaft gewisse Handhaben, um ihre Interessen gegenüber Grossverteilern und internationalen Konzernen und Handelspolitiken zu vertreten, um faire Preise und Einkommen zu erzielen. Zur Fair-Food-Initiative stellte die Völkerrechtlerin Elisabeth Bürgi Bonanomi ausdrücklich fest, das Volksbegehren sei ohne Konflikt mit der Staatengemeinschaft umsetzbar. Sollten die Konsumentenpreise deswegen steigen: Die Schweiz kann und muss sich das leisten, ist doch der Erwerbseinkommensanteil für Nahrungsmittel klein und verringert sich laufend. Mit ihren beiden Ja sieht sich die Partei im Einklang mit den Empfehlungen von Fastenopfer Schweiz.

Alle drei Initiativen befördern schliesslich den sanften, ressourcenschonenden Tourismus.

 

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